Sa
08
Mai
2010
Erst kürzlich endete der Elektroauto Gipfel mit dem waghalsigen Versprechen bis 2020 muss es auf Deutschlands Straßen 1 Millionen Elektroautos geben. Die Bundesregierung versucht sich auch hier
einen "grünen" Anstrich zu geben, will es aber bei dem Anstrich belassen!
Passend zu den gestrichenen Ausgaben für den Klimaschutz (siehe Artikel "Mutti Erde" war gestern) täuscht die Regierung auch hier nur vor etwas für den Umweltschutz zu tun. Reine Elektroautos
sind nicht nur teurer als Autos mit Verbrennungsmotor, nein sie verbrauchen in der Herstellung mindestens genauso viel Energie wie herkömmliche Autos. Dass die Automobilindustrie auf der Messe
laut nach Subventionen für die teureren Autos schreit ist blanker Hohn. Mit Elektroautos geht es den Automobilkonzernen um ein reines Imageaufbessern, das sie sich auch noch von der
Bundesregierung bezahlen lassen wollen. Ein Elektroauto ist erst dann nachhaltig und umweltverträglich, wenn es den verbrauchten Strom selbst erzeugt (durch Solarzellen z.B.). Solange der Strom
aus der Steckdose kommt, macht es keinen Unterschied, ob wir fossile Brennstoffe direkt im Auto verbrennen oder indirekt in den Kraftwerken. Die Devise kann also nur lauten: stärkt die
Hybrid-Technik solange alles andere noch nicht ausgereift ist! Von mir aus auch mit Subventionen, nur sollten wir nicht vergessen, dass die Automobilindustrie diese in letzter Zeit zu Genüge
erhalten hat (ABWRACKPRÄMIE!). Wir sollten uns also überlegen, ob wir die Konzerne auch noch dafür belohnen, dass sie längst überfällige Forschung und Technologiefortschritte verpennt
haben...
Denn lange vor der blue efficiency Serie von Mercedes oder der "efficient dynamics" Serie von BMW konnten wir hier in Deutschland den Toyota Prius oder Autos der Firma Lexus mit erstaunlich
ausgereifter Hybrid-Technik kaufen.
Ivo H.