Mo

08

Jun

2009

...und er macht es doch!

Keine „Neue Chance" für Riegelsberg? - Und ob! Klaus Häusle macht's!
Nach Neunkirchen, Rehlingen-Siersburg, Namborn und Schmelz steht zu später Stunde fest:
Auch der Rieglesberger SPD-Kandidat entscheidet die Bürgermeisterwahl für sich und kann nun das Amt seines Parteifreundes Lothar Ringle übernehmen...

Leider sind die Genossen bei der Europawahl hinter ihren Erwartungen geblieben, der Wahlerfolg bei den Kommunalwahlen aber stärkt vor allem die SPD-Saar, die zwar, wie in Saarbrücken im Stadtrat kleinere Verluste verkraften muss, sich aber im direkten Vergleich zum großen Kontrahenten CDU als Gewinner betrachten darf.


So hielten sich die Stimmenverluste - trotz Einzug der Linkspartei mit zwei-stelligen Ergebnissen, in Grenzen, was den Genossen Rückenwind für die anstehende Landtagswahl im Herbst verschafft Während die CDU ihr mageres Abschneiden optimistisch als „eindeutiges Signal für Schwarz-Gelb" wertet, kann sich - so unverständlich das auch sein
mag, die FDP, als eindeutiger Gewinner der Europa -und Kommunalwahlen ausrufen.


Hartmann und Co haben anscheinend nicht nur im Christlich-Konservativen-Lager gefischt. Und so helfen auch leider Stimmen aus der Familie wie „tja es regnet, da gehen die SPD-Wähler nicht zur Urne" nicht. Das positive Resumé von (Noch-)Ministerpräsident Peter Müller, die Saarländer hätten gezeigt, dass sie eine Bürgerliche Regierung wollten, ist dennoch mehr Galgenhumor als seriöse Wahlanalyse. Im Gegenteil: Gerade im Saarland hat sich die SPD, entgegen den Prognosen, als politischer Motor der Region behauptet.

Zudem sprechen die Erfolge, stärkste Kraft im Stadtrat und Regionalverband zu bleiben, sowie die Favoritenrolle Peter Gillo's in der Stichwahl für das Amt des Regionalverbandsdirektors, ebenso für ein starkes Comeback aus dem Umfragetief, wie Erfolge bei den
Kommunalwahlen und suggerieren, das Saarland will sozialdemokratisch, umweltbewusst und Kinderfreundlich regiert werden.

 

Die Jahre Müller gehen weniger euphorisch zu Ende, kaum ein Arbeitnehmer vergießt nur eine Träne und für den Slogan „Saarland - ein
Aufsteigerland", bleibt ,angesichts der bundesweiten Rekord-Kurzarbeit, nur noch Spott übrig. Grundschulschließungen, Lehrstellenabbau, verschlafene Arbeitsmarktreformen und der G8-Murks haben bei den Arbeitnehmern Spuren, den saarländischen Schülern Narben und bei Müller, Jacoby und Schreier selbstgefällig Zufriedenheit (wieso?) hinterlassen.

 

Der Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Heiko Maas, blickt dem Dauerwahlkampf zuversichtlich entgegen. Hoffen wir, dass die Wunden schnell heilen, unser Bundesland wieder auf eine sozialdemokratisch geführten Regierung zusteuern darf und rückblickend auch wirklich nur eine Narbe bleibt. Was aber, wenn Wunden nicht so leicht verheilen, wenn
das Lehrpersonal abgewandert, die Kurzarbeit Regel, die Bergbauschächte dicht sind?


Es bleibt die Zuversicht!
Außerdem ist es jetzt geboten, das Negative hinter sich zu lassen, das Positive des Wahlsonntags zu schätzen und einer anderen Stärke der Genossen nachzugehen: Dem Feiern.

Klaus ist im Rathaus, zusammen mit Linke und Grüne ist auch der Gemeinderat farbenfroh gemischt und die Riegelsberger FDP muss sich eine Schlappe eingestehen. Es kann nicht alles auf Einmal klappen.

Der Wahlkampf hat erst begonnen. Die Zuversicht wächst!

 

Yannik

 

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading

Aktuelles

Weitere News gibt's auf:

 

www.spd-rgb.de

 

www.jusos-saar.de